Regenbogenkekse für die Seele

Unsere Tage werden bestimmt durch das Abarbeiten der Arbeitsaufträge aus der Schule, Kuscheln, Ausschlafen, aus- und umräumen und backen. Genau wie viele andere Familien nutzten wir die Zeit um mehr Sachen gemeinsam zu machen. So erkläre ich mir zumindest das fehlende Mehl und Hefe in den Supermarktregalen.

Vor einer Weile ist eine Aktion gestartet, die uns und vor allem unseren Kinder ein bisschen mehr Sonne ins Herz zaubern soll. Regenbögen werden überall an Fenster geklebt, gemalt oder gehängt. Ein Zeichen der Solidarität. Ein „Haltet durch“ und „Uns geht es genauso“.

Und wir haben gedacht, Regenbögen an Fenstern reichen nicht. Wir wollen auch die bunten Farben in unserem Bauch spüren.

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Und irgendwann machst du einen Fehler – Lehrmethoden im kritischen Blick

Lotta kommt nach Hause. «Schule war heute so doof, Mama», sagt sie.

Ich genieße es, solche Gespräche mit ihr führen zu können und bin froh, dass ich sie nach der Schule an den meisten Tagen abfangen und ihr den Schulstress etwas abnehmen kann. «Was ist denn genau doof gewesen?», frage ich. Sie erzählt mir, dass sie heute mit der Klasse ein Wintergedicht durchgelesen haben und sie erst ganz am Ende drankommen durfte. Ich möchte wissen, wie genau sie das meint, habe ich doch schon ein Bild in meinem Kopf, dass ich ungern bestätigt sehen mag.

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Ein Date mit dem Papa – Exklusivzeit für alle

Zeit zu Zweit. Eines unserer höchsten Güter. Das ist schon für Paare eine echte Herausforderung, wenn sie Eltern werden. Aber nicht nur Partner brauchen Exklusivzeit. Auch Kinder haben meiner Meinung nach ein Recht darauf, ganz exklusiv Zeit mit einem Elternteil allein zu verbringen. Alles, was im normalen Alltag eben so vorbeizieht und nicht richtig wahrgenommen werden kann, findet hier Platz, gehört zu werden. Doch wie wird man(n) allen gerecht? und wie kann Exklusivzeit überhaupt vereinbart werden ?

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Wie erwecke ich ein Dornröschen am Morgen ?

Maditchen ist Langschläferin. Schon seit sie auf der Welt ist. Schon sehr früh hat sie durchgeschlafen und war im Vergleich zu ihren Altersgenossen morgens erst recht spät wach. Daran hat sich auch in den letzten 6 Jahren wenig geändert. In den Kindergarten kam sie morgens meistens gerade noch rechtzeitig, am Wochenende war sie gegen halb zehn dann mal ansprechbar. Weckten wir sie zu früh, musste man mit einer äußerst schlecht gelaunten Königstochter rechnen. Um so kritischer sahen wir dem Schuleintritt unseres Dornröschens entgegen.

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Regennachmittage.

Warum Langeweile zwar pädagogisch wertvoll, aber nicht immer selbstbestimmt sein sollte.

Es regnet. Schon den dritten Tag in Folge. Legohäuser und ganze Ortschaften wurden erbaut, der Kaufmannsladen ist geschlossen, da ein kürzlicher Einkauf alle Vorräte aufgekauft hat und das tägliche Fernsehpensum ist so hoch heilig, dass es vor 18:30 Uhr keine der beiden Damen beanspruchen will. Also was jetzt? Langeweile.

Klar, Studien belegen, dass Kindern manchmal einfach langweilig sein muss, um ihre Kreativität zu entfalten. Studien sind toll. Sie geben uns wichtige Infos und dürfen gerne ernst genommen werden. Genau dann aber, wenn meine Kinder zum 10. Mal innerhalb von 2 Minuten zu mir sagen: ,Mamaaaaa, mir ist langweilig. Was kann ich jetzt tun?‘ und mein rechtes Auge schon wieder dieses nervöse Zucken bekommt, genau dann pfeiff ich auf diese Studien.

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Savoir Vivre – drei Wochen einheimisch in Frankreich

Entspannung und raus aus dem stressigen Alltag. Diese zwei Punkte stehen auf unserer Wunschliste ganz weit oben, wenn es um das Verreisen geht. Früher ohne Kinder waren wir die Metropolenjunkies, jetzt sind wir am Liebsten zurückgezogen und weit ab vom großen Trubel. Was früher die Rooftopbar des Hotels und die U-Bahnstation neben der Übernachtungsmöglichkeit war, ist nun der wahnsinnig große Pool oder das riesige Areal, auf dem geturnt, geblödelt und Sport getrieben werden kann.

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